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Zwischenstopp mal anders....
Video anschauen, eventuell Skript dazu lesen und dann bin ich gespannt, wie du die ganze Sache siehst...



Vortrag von Tanja und Johnny Häusler auf der re:publica 2013:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=PDYEl62g1b8

und hier das Skript der beiden:
http://www.spreeblick.com/2013/05/07/unser-netzgemuse-rant-vorgetragen-auf-der-republica-2013/

 

Ein verzweifelter Anruf einer Freundin: „Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll! Ich will und muss doch die richtige Entscheidung treffen!“ Wahrscheinlich ziemlich typisch für die heutige Zeit, alles muss perfekt sein und man macht sich einen wahnsinnigen Druck mit den eigenen Entscheidungen, gerade wenn es darum geht, was man später studieren will, oder es darum geht umzuziehen und neue Freunde finden zu müssen,…

Bis zu einem gewissen Grad kann man diese Entscheidungen und ihre Folgen beeinflussen, aber irgendwann kommt man an den Punkt, an dem das nicht mehr geht. Man übergibt sein „Schicksal“, besser sein Leben in die Hand des Zufalls oder des Schicksals, wie auch immer man es nennen mag. Ich frage mich dann oft, ob das nicht viel mehr ist als bloßer Zufall bzw. Schicksal. Ist dieser Punkt nicht der, an dem man sein Leben zumindest für die Zeit der Ungewissheit und Machtlosigkeit in die Hände Gottes übergibt?


Wenn der Name „Gott“ ins Spiel kommt ist das für viele befremdlich, weil es den Anschein macht, dass die Sache, um die es sich dreht, jetzt ziemlich hoch gestochen ist. Doch es ist viel einfacher, als die meisten denken. Gott ist nichts, das den Menschen fern und unnahbar ist. Wir merken das oft nicht, aber Er ist mitten in unseren Herzen, ganz einfach und er begleitet uns schon unser ganzes Leben. Ob man Ihn bemerkt, ist etwas Anderes. Und doch stehen viele Menschen in schwierigen Situationen oft kurz davor Ihn in ihren Herzen zu entdecken bzw. zu lernen auf ihn zu vertrauen. Genau in den Situationen, in denen man Machtlos ist und nichts unternehmen kann.

Manche nennen das, was sie dann entdecken bzw. das worein sie ihr Leben legen, Schicksal bzw. Zufall, aber ich glaube dass es in solchen Momenten Gott ist, der uns findet uns hält uns führt und bei uns ist. Das schöne an dieser Sache ist, dass es wahrscheinlich noch viel mehr Situationen gibt in denen Er uns ganz nah ist und uns hilft, nur wir merken es oft nicht. Gott ist so viel banaler und einfacher, als viele sich Ihn vorstellen und auch viele Ihn berichtet bekommen haben.

Ich wünsch Dir heute einen kleinen Zwischenstopp, bei dem du Ihn ein kleines bisschen entdecken kannst!

„Das Wichtigste im Leben finden wir nicht durch intensive Suche, sondern so, wie man etwa eine Muschel am Strand findet. Im Grunde findet es uns.“ – Jochen Mariss

und wenn das nicht passiert, dann ist das auch nicht schlimm, denn dann war es einfach nicht an der Zeit ;) vertraue darauf!


Mittendrin und doch nicht da. Wie oft ist das die Wirklichkeit...
Noch in der Schule, der Uni, der Arbeit und in Gedanken schon beim Einkaufen, zu Hause oder bei dem, was man noch alles erledigen will bzw. muss.

Schade eigentlich... oft hat man das Gefühl das Leben zieht einfach so an einem vorbei ohne Rücksicht. Abends liegt man geschafft auf dem Sofa und schläft während der Tagesschau ein, sieht seine besten Freude jedes halbe Jahr mal wieder und auch sonst wird in der Freizeit das gemacht, was sonst liegen bleibt.
Wobei man doch eigentlich einfach mal wieder in die Stadt wollte, ins Kino oder zu den Freunden. Wenn man diese Zeit aber dann findet und bei ihnen am Kaffeetisch sitzt, ist man mit den Gedanken schon viel viel weiter. Beim Einkaufen, bei den Hausaufgaben, der Hausarbeit die noch geschrieben werden muss, etc.
Ist das nicht noch viel schlimmer, wie keine Zeit mehr finden für die Freunde?? Wenn man den Moment nicht genießt und meint man hat kein Leben mehr. Denn genau dann, wenn man Zeit für die Freunde hat ist man doch mitten drin, im Leben!

Versuch doch genau das heute, morgen, übermorgen, ... mitten drin im Leben zu sein. Im Moment!

 

Einem Fischer war die Frau gestorben. Sie hatten eine kleine Tochter, die er nun allein versorgen musste. Und da er sie in ihrem Kummer nicht allein in der Hütte sitzen lassen wollte, nahm er sie mir zum Fischen. Sie entfernten sich mehr und mehr vom Land, bis sie nur noch die Weite des Meeres und den Himmel sehen konnten.
Traurig, die Frau und Mutter verloren zu haben, schwiegen sie und betrachteten all die unendliche Weite des Wassers und des Himmels, die sie umgab, während das Schiff langsam immer weiter segelte. Nach einer Weile fragte das Mädchen leise: „Hat uns Gott genauso lieb, wie wir beide Mama geliebt haben?“ – „Ja, sicher“, sagte der Fischer. „Gottes Liebe ist das Größte, was es überhaupt aus der ganzen Welt gibt“. – „Und wie groß ist das“, wollte das Mädchen nun wissen. Der Fischer schwieg eine Weile, dann antwortete er: „Schau dir das Meer und den Himmel an. Sieh so weit du kannst, so hoch du kannst und so tief du kannst. Gottes Liebe umgibt uns weiter als all das Wasser, das du mit deinen Augen siehst. Sie recht höher als der Himmel über uns und tiefer als all die Tiefen des Meeres, über die wir mir unserem kleinen Boot dahingleiten.“
Das Mädchen schwieg, es versuchte, dieses riesige Rätsel zu verstehen. Langsam füllten sich ihre Augen mit Tränen. Der Fischer nahm sie in deinen Arm und wollte ihr etwas Tröstendes sagen. Da find die Kleine zu strahlen an, sie drückte ihren Vater und sagte: „Das ist doch wunderbar, weil wir ja mittendrin sind.“                                                                                                                                                    – mündlich überliefert



Wann kommt man heute eigentlich noch so richtig zum Nachdenken?


Wenn man etwas zurück schaut entdeckt man viele Zeiten, in denen man scheinbar nichts gemacht hat. Man hat z.B. gelesen, Fernsehen geschaut, etwas gespielt oder gezockt, mit den Freunden geschrieben und im Netz gesurft.
Alle diese Tätigkeiten gehören bei vielen von uns zum Alltag dazu und entspannen uns. Sie sind wichtig!

Doch sind solche Beschäftigungen nicht auch Flucht vor den Gedanken, der Wirklichkeit und vor einem selbst? Will man nicht die wirren Wortfetzen die von Ängsten, Nöten und Bedürfnissen sprechen, zum Schweigen bringen?

Manchmal ist die Flucht notwendig, man kann nicht mehr, alles ist zu anstrengend und zu viele Dinge lasten auf den Schultern. Der Kopf will nicht mehr und man kapituliert. Dann kann einen Ablenkung aufbauen und schützen. Auf lange Sicht aber – ist das eine Lösung?
Ablenkung aufzugeben ist ein Schritt, der zunächst Bauchschmerzen und Angst bereitet. Aber was passiert, wenn man diesen Punkt überwindet?? – Man fängt allmählich an, sich an sich selbst heran zu trauen. Man entdeckt sich selbst wieder!


Ich wünsche Dir heute einen Moment, eine kurze Zeit, in der du „Stopp.“ Sagen kannst und das Rad des Alltags sich nicht mehr rasant um Dich dreht. Eine Zeit nur für Dich um auf Entdeckungsreise zu Dir selbst zu gehen!


„Was wir nicht können, ist irgendwas wiederholen
kein Augenblick, kein Moment kann sich je wiederholen.
Was wir nicht können ist irgendwas wiederholen,
wie können nicht zurück und warum sollten wir auch?“
- Bosse, Schönste Zeit



http://www.youtube.com/watch?v=RTlzQEA-4oc

Erinnerungen…
ob sie bei Jedem von uns bis 1994 zurück reichen, weiß ich nicht. Doch egal woher und aus welcher Zeit Erinnerungen stammen, was uns einmal bewegt hat, das bewegt und immer wieder, egal ob es schlechte oder schöne Erinnerungen sind.
Da reicht manchmal einfach nur eine Brise Wind, die einen bestimmen Geruch enthält, damit wir in vergangenen Zeiten zurück versetzt werde oder man findet beim Stöbern durch die Mengen an Bilddateien auf dem PC oder dem Handy ein bestimmtes Bild und man muss einfach lauthals loslachen.
Was diese Momente, an die wir uns erinnern alle gemeinsam haben ist, dass sie nie wieder genau so kommen werden. Manchmal erscheint und das gut, denn wer will schon ein traumatisches Erlebnis erneut erleben, aber was ist mit den ganzen guten Erinnerungen?!
Wie schön wäre es den Moment zu wiederholen, als ich das erste Mal am Meer war, als mein kleines Gewisterchen geboren wurde, den Spaß, den wir auf dem Nachhauseweg von der Schule hatten oder auch die super schönen Gespräche nachts um 4 Uhr am Lagerfeuer…

Es zu verleugnen, dass man diesen Momenten manchmal nicht nachtrauert, wäre falsch, denn Erinnerungen bedeuten uns schließlich etwas. Sonst wären diese Momente nicht zu Erinnerungen geworden. Doch wäre es nicht auch langweilig, wenn jeder Moment jeder Augenblick immer und immer wieder gleich ablaufen würde? Wie berechenbar wäre denn dann jede Begegnung?! Wie langweilig und eintönig wäre denn dann das Leben?! Und wie klein wäre erst die Zahl der Erinnerungen, wenn die Momente immer dieselben wären und nur die Menschen, die in den jeweiligen Situationen dabei waren, auszutauschen wären?! …

Deswegen ist es glaube ich auch ganz gut, dass man Momente nicht wiederholen kann. Wozu auch?? Auf Dauer würde es uns ganz schön langweilig werden… zumal die Erinnerung dann noch viel wertvoller wird!

Deshalb, nehme Dir einen Augenblick Zeit und schwelge in Erinnerungen – Mitten in der Woche, mitten im Alltag – ein Zwischenstopp – und höre Dir das Lied noch einmal an…

Hier geht’s zum Busle-​Kalender…