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"In der Nähe eines Ungläubigen wird die Liebe zur Verkündigung,
aber diese darf nur geschwisterlich sein.

Wir kommen nicht, um großmütig etwas mitzuteilen, was uns gehört, nämlich Gott.
Wir treten nicht wie gerechte unter die Sünder, wie Leute, die ein Diplom erlangt haben, unter Ungebildete;
wir kommen, um von einem gemeinsamen Vater zu reden, den die einen (schon) kennen, die anderen (noch) nicht,
wie solche, die das Glück hatten, zum Glauben gerufen zu werden, ihn zu empfangen;

aber nicht als Eigenbesitz, sondern als etwas, das in uns für die Welt hinterlegt wird:

daraus ergibt sich eine ganze Lebenshaltung.

(Madeleine Delbrel, Wir Nachbarn der Kommunisten, Einsiedeln 1975)





Pastorale Innovationen Exkursion nach Hamburg

Montag/Dienstag, 29./30. Oktober 2012

Wie sieht eine Kirche der Stille von innen aus?
Wie passen 19 christliche Konfessionen in eine Kapelle?

Wie geht missionarisches Lernen?

Alle drei Fragen beantworten Ihnen die 15 pastoralen Mitarbei- ter/innen der Diözese Rottenburg-Stuttgart nach einer pastora- len Exkursion nach Hamburg.


Kirche der Stille in Altona-Ost

Wer die Kirche der Stille betreten will, zieht im Eingangsbereich die Schuhe aus, wird im Foyer freundlich emp
fangen und mit warmen Socken und Schließ- fach für Handtasche und Jacke versorgt und tritt dann ein in einen Kirchenraum der bekannt und gleichzeitig ganz neu und ungewohnt ist. Es ist warm in der Kirche der Stille, es ist leer und still. Man kann überall hingehen, weil keine Kirchenbänke stören. Die Fenster sind verhangen oder mit Milchglas verdoppelt. In der Mitte lädt ein Kreis von Matten, Meditationshockern und –kissen zum sich Niederlassen ein. Wer die Mitte noch scheut, kann sich auch an der Seite auf eine Bank set- zen.

In Hamburg-Altona, so Pastorin Irm- gard Nauck, haben drei evangelische Kir- chengemeinden fusioniert, ihre Gemeindehäuser verkauft und ihre Kirchenräume umgestaltet. Jede der drei Kirchen hat jetzt einen anderen Schwerpunkt: Die eine ist Kulturkirche geworden, in ihr gibt es geistliche Konzerte und kulturelle Veranstaltungen. Die andere ist Kirche „von der Wiege bis zu Bahre“, in ihr finden also Taufen, Trauun- gen, Sonntagsgottesdienste und Trauergottesdienste statt. Die- se Kirche setzt zudem einen sozial-diakonischen Schwerpunkt.

Die dritte Kirche ist die Kirche der Stille. Dort gibt es dieses Profil und sonst nichts: Meditation und Kontemplation, Zen und Yoga, mandrisches Singen und Taizé-Lieder. Die Kirche ist täglich geöffnet von 12-18 Uhr, anschließend gibt es eine Atempause, abends die einzel- nen Angebote, unter der Woche 1-2 Stunden lang, am Samstag öfters ganztägig. Sonntags ist Taizégebet oder meditativer Gottesdienst mit Abendmahl, auch dieser schlicht und still: ein Bibeltext, ein geistlicher Im- puls, Stille und Mahl. Es kommen viele Männer in die Kirche der Stille, die meisten Besucher/innen sind zwischen 35 und 55 Jahre alt, im Jahr sind es 10 000 Personen. Am Morgen kommen Schulklas- sen, die auf spielerische Weise Stille kennen lernen und erfah- ren, ab und zu gibt es eine Stille-Nacht für Jugendliche, beides zu etablieren war mühsame Arbeit, aber mittlerweile kommen die Klassen durch Mundpropaganda. Die Kirche der Stille ist noch ein 5-jähriges Projekt, die Vereinbarung war, es zu versuchen, und wenn es nicht funktioniert, die Kirche zu verkaufen. Wie es aussieht, wird das nicht passieren. Im Gegenteil. Die Kirche der Stille ist ein Beispiel: Wer sich profiliert, gewinnt.

Ökumenisches Forum Hafencity

Die Hafencity in Hamburg ist ein neues Stadtviertel, in dem einmal 20 000 Personen wohnen und 
40 000 Menschen arbeiten werden. Im alten Paradigma hätte jede größere Konfession dort

eine Kirche gebaut und eine Gemeinde gegründet. Doch die Brücke, das Ökumenische Forum Hafencity, hat es anders gemacht. 19 christliche Konfessionen haben sich zusammengeschlossen, um in der Hafencity gemeinsam präsent zu sein: mit einer ökumenischen Kapelle, mit einem Infopunkt, mit einem Worldcafé, mit einer geistlichen Gemeinschaft und einer generationenübergreifenden christlichen Hausgemeinschaft.

Das neu gebaute Haus, in dem das alles untergebracht ist, passt sich der Hafencity-Architektur an und ist zurückhaltend erkennbar: Ein Kreuz an der gebogenen Außenfassade, eine Glocke am obersten der sechs Stockwerke. Eine Kapelle, die nach innen führt und doch den Blick frei gibt auf die neue Welt. Das Gebäude, die einzelnen Bestandteile des Konzeptes sprechen eine Sprache: „Wir sind da“. Christliche Frauen und Männer leben in der Hafencity und gestalten den neuen Stadtteil mit, bringen ihre Traditionen ein und biete Raum sich einzubringen. Mal feiert die evangelische Kirchengemeinde einen Gottesdienst in der Hafencity, mal experimentiert die katholische Kirche mit einer Jugendkirche, mal feiern die Baptisten ein großes Tauffest. Dann gibt es kleine Andachten für Vorübergehende und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den ansässigen Firmen wie Unilever. Das Ökumenische Forum Hafencity hat erst im Juni 2012 eröffnet, vieles ist noch offen, vieles mitten im Entstehen. Es ist ein neuer Kirchenprozess, der von denen getragen wird, die dort wohnen: Der Laurentiuskonvent mit 5 Mitgliedern, 3 Kandidaten und 2 Jahresgästen, und die Hausgemeinschaft mit 40 Personen, Familien, Paare und Einzelne, die separate Wohnungen und Gemeinschaftsräume in den oberen Stockwerken haben. Da- zwischen, in den mittleren Stockwerken, sind Kirchenbüros, u.a. hat die evangelische Bischöfin von Hamburg, Kirsten Fehrs, dort ihren neuen Dienstsitz.

 
 
 

Wie geht missionarisches Lernen? Nicht am Schreibtisch und nicht aus der Schublade. Man muss sich aufmachen zu missionarische Orten und Menschen treffen, die Mut haben, neue Wege zu beschreiten. Man kann nichts kopieren und doch kann man voneinander viel ler- nen. Die Exkursion war enorm inspirierend, bewegend und ermutigend. Gerne lernen wir von anderen Missionaren/innen und von anderen Kirchen. Auch das ist Dialogprozess und Zeit des Hörens.


Text: Christiane Bundschuh-Schramm Bilder: Angelika Kamlage 

Die neuste Aktion der JUGENDKIRCHE ist DA:


MEINE BIBELSTELLE



Bitte hier klicken:

 https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=NWVl33uQUB8#!



D
ie Aktion ist inzwischen abgeschlossen - und so sieht das Ergebnis aus:




Hirten unter sich...

Hier geht’s zum Busle-​Kalender…